Wettbewerb - Bauen im Bestand


Bürgerhaus Drammen

Kunde
Stadtverwaltung Drammen
 
Architekt
stolzenberg.frank.architekten, dresden
mit L.-M. Evertsen
 
Wettbewerb
Realisierungswettbewerb 1998;
2. Preis
 
Größe
~ 2,5 ha; ~ 6.600 qm BGF

Die Stadt Drammen ist zweigeteilt. In den 60er und 70er Jahren entstand im Südosten der historischen Stadt ein kommerzielles Zentrum unter dem Leitgedanken der autogerechten Stadt. Das nur noch fragmentarisch erhaltene historische Zentrum um ein neogotisches Rathaus und Feuerwache ist durch eine Achse an die Neustadt angebunden. Gegenstand des Wettbewerbs ist die Gestaltung dieser Achse und die städtebauliche Neuordnung des historischen Quartiers.
 
Das sehr heterogene Grundstück ist geprägt von einer Reihe kleiner unter Denkmalschutz stehender Holzhäuser. Sie stellen den einzigen Rest der historischen Bebauung vor dem großen Stadtbrand dar.
 
Entwurflich wird das fragmentierte Feld zu einem neuen klar strukturierten Block „vernäht“. Die vorgeschlagenen schmalen Langhäuser schieben sich zwischen den kleinteiligen Bestand und integrieren die Holzhäuser so wie selbstverständlich in eine neue Gesamtfigur. Zwischen den Häusern entstehen üppig bepflanzte Wintergärten, die zu Aufenthalt und Kommunikation einladen.
 
Die Achse wird als eine Abfolge unterschiedlich gestalteter Becken entworfen, die sich das relativ steile Terrain hinauftreppen. Die einzelnen Becken sind mit unterschiedlich blühender norwegischer Flora oder als Steingärten gestaltet.